Events

Alina Kleytman: TRIGGER WARNING

→ Friday, 03.07.26

Welcome → Ulrike Shepherd, executive board, Introduction → Marlene A. Schenk, Künstlerische Leitung19:00

Artist Talk → Alina Kleytman & Marlene A. Schenk19:30

Alina Kleytman: TRIGGER WARNING

→ Saturday, 04.07.26

Start12:30

Alina Kleytman: TRIGGER WARNING

→ 30.08.2026, 14:00

Dialogische Führung mit Marlene A. Schenk, Kuratorin der Ausstellung, und Prof. Dr. Ursula Ströbele, Professorin für Kunstwissenschaft mit dem Schwer- punkt Kunst der Gegenwart an der Hochschule für Bildende Künste Braun- schweig.

Im Rahmen der Ausstellung TRIGGER WARNING laden Kuratorin Marlene A. Schenk und Prof. Dr. Ursula Ströbele zu einer dialogischen Führung durch die Ausstellung ein. Im gemeinsamen Rundgang durch die neu produzierten Arbeiten von Alina Kleytman stehen dabei insbesondere Kleytmans skulpturale Körper im Mittelpunkt: hybride Wesen zwischen Mensch und Tier, Verletzlichkeit und Aggression, Schutz und Zerstö- rung. Wie schreibt sich Gewalt in Körper und Materialien ein? Welche Rolle spielen dabei Groteske, Fragilität und das Unheimliche? Und wie können skulpturale Formen Er- fahrungen sichtbar machen, die sich einer eindeutigen Darstellung entziehen? Die dialogische Führung verbindet kuratorische und kunstwissenschaftliche Per- spektiven und eröffnet einen gemeinsamen Raum für die Betrachtung und Diskussion von Kleytmans Arbeiten. Dabei geht es auch um die Frage, wie Skulptur auf körper- licher und emotionaler Ebene wirkt und welche Bilder von Erinnerung, Widerstand und Verletzlichkeit sie hervorbringen kann.

Ursula Ströbele ist Professorin für Kunstwissenschaft mit dem Schwerpunkt Kunst der Gegenwart an der Hochschule für Bildende Künste, Braunschweig. Sie wurde an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zu den Bildhaueraufnahmestücken der Königlichen Akademie in Paris (1700–1730) promoviert und mit einer Arbeit zur skulpturalen Ästhetik des Lebendigen seit den 1960er-Jahren am Beispiel von Hans Haacke und Pierre Huyghe habilitiert. Seit kurzem leitet sie das Forschungs- und Aus- stellungsprojekt „Ecologies of Sculpture“ in Kooperation mit dem Sprengel Museum Hannover. Zu ihren aktuellen Forschungsschwerpunkten zählen digitale, zeitbasierte Phänomene des Skulpturalen, Kunst und (queere) Ökologien, Bildhauerinnen des 20. Jahrhunderts, Infrastrukturen des Materials.